„Zahlreiche Beiträge berichten außerdem von einem Meer von Kufiyas, das die Atmosphäre prägt, von Stickern und Flugblättern mit »Solidarität für Gaza«-Aufschriften, Boykottaufrufen, gestörten Veranstaltungen, Protestcamps. Sie schildern, wie Fachbereiche Veranstaltungen in Erinnerung an die Schoa sowie Gastvorträge zeitlich reduzieren oder ganz absagen, jüdische und israelische Gäste ausladen, Veranstaltungsorte nur persönlich mitteilen und Fotos von Lehrenden nicht veröffentlichen. Und manchmal, selten, auch Empathie zeigen. Andererseits wurden verbale und physische Übergriffe wiederum persönlich und institutionell verharmlost.“
Jüdische Allgemeine